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Erlebnis Flossfahrten im Salzkammergut

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Auf den Spuren der Salzhändler nach Salzburg Dieeinzigartige Salzach-Flosstour startetbei Puch/ Urstein. Sie führt Sie anfangs durch eine Auenlandschaft die von der herrlichen Kulisse des Untersbergs untermalt wird. Nach etwa fünf Kilometern Flossfahrt auf den sanften Wogen der Salzach nähern Sie sich der historischen Salz-Stadt-Salzburg. Langsam gleiten Sie zwischen Burg und Kapuzienerberg hinein ins Zentrum der Stadt. Nach insgesamt elf Kilometern endet die Fahrt am Müllnersteg, kurz nach der Staatsbrücke, im Herzen des Altstadtzentrums von Salzburg.

 

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Das spezial konstruierteFloß, besteht aus zwei spezielle verstärkten Gummischläuchen. (Bananen ca. 5,5 m lang und Ø 50 cm Durchmesser ) Mittels soliden Holzrosten, die zugleich als Sitzfläche dienen werden die Gummischläuche miteinander verbunden und mit Spanngurten verzurrt. Jeder Gast erhält ein Stechpaddel mit dem das Floß unter Anweisung des staatlich geprüften Floßführers gesteuert wird. Das hervorragende Fahrverhalten macht es einem leicht das Floß zu steuern und verführt dazu, über große Wellen zu gleiten.

Gestellte Ausrüstung: Schwimmweste, Paddel und Helm auf Wunsch. (Regenschutz bei schlechtem Wetter)

Streckenlänge: 11 km. Fahrzeit: ca. 2,5 Std. Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen.                              Saison: 1 Mai bis 15 September Preise

 

Erlebnis Flossfahrten im Salzkammergut/ Ursprünge:

Das "weiße Gold", das Salz, wurde bereits ab 750 v. Chr. im Bergbau auf dem Dürrnberg bei Hallein gewonnen. Die Blütezeit der Salzburger Salzproduktion, die um 600 v. Chr. einsetzte, stand schon im Zeichen des ersten namentlich bekannten Volkes, der Kelten. 300 Jahre vorher hatten die Kelten das wohl älteste Salzbergwerk der Welt "gegründet", das Salzbergwerk Hallstatt im Salzkammergut. Vom Reichtum der keltischen Salzherren zeugen prachtvolle Waffen, Geräte, Schmuck und Geschirr, darunter die berühmte Schnabelkanne[1], die um 450 v. Chr. nach etruskischen[1] Vorbildern von einem einheimischen Meister angefertigt wurde. Auch der Hellbrunner Berg trug einen keltischen Fürstensitz, der in Verbindung mit der Salzgewinnung stand. Rupert erhielt für seine Salzburg-Missionierung vom bairischen Herzog Theodo Reichenhall 682 mit seinen Salzquellen geschenkt. Im Mittelalter bildeten die Bergwerke am Dürrnberg und zeitweise auch die von Berchtesgaden eine der wichtigsten Einnahmequellen der Salzburger Erzbischöfe. Sole wurde in Reichenhall verarbeitet und die Wurzeln des Namens Salzburg gehen auf die Verbindung mit der Saline und den Salzquellen in Reichenhall zurück.

Der Salztransport:

Das Salz wurde hauptsächlich auf der Salzach verschifft. Es wurde in kegelförmigen Holzbehälter gepresst und so auf Schiffe verladen, die die Salzach und den Inn bis Passau hinunter fuhren. Eine nicht ungefährliche Arbeit, bei der es immer wieder zu Zwischenfällen und Todesopfern gekommen war (siehe auch Salzachschifffahrt). Durch die Beherrschung des Wasserwegs auf der Salzach, der einzigen leistungsfähigen Transportroute, konnten die Erzbischöfe auch den Export der konkurrierenden Salinen Reichenhall und Berchtesgaden kontrollieren. Die Salzschifffahrt von Hallein über Laufen nach Passau wurde noch im 13. Jahrhundert durch erzbischöfliche Urkunden genau geregelt. Der Salzexport blieb bis zum Ende der geistlichen Herrschaft die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der Erzbischöfe. 825 finden sich in der Laufener Chronik erste Hinweise auf eine Salzachschifffahrt. Natürlich und vor allem wurde das Salz auf der Salzach verschifft. Früher befuhren die Schöffleute auf ihren Zillen (Plätten) die Salzach, beladen mit Salz. Von den Salinen Halleins, Berchtesgadens und Bad Reichenhalls wurde das Salz über die Salzach, den Inn und die Donau ins Schwarze Meer transportiert. Auf Anordnung von Kaiser Ludwig dem Bayern aus dem Jahr 1333 durfte das Salz aus Hallein nur noch auf dem Fluss verfrachtet werden. In Oberndorf-Laufen musste das Salz von den kleineren Zillen auf die größeren Plätten umgeladen werden. Der Grund war zum einen die geringere Wasserführung der Salzach auf der Strecke von Hallein bis zur Einmündung der Saalach bei Freilassing und zum anderen der „Nocken“, ein gefährliches Hindernis im Flußlauf bei Laufen. Die großen Salzschiffe, die bis Passau fuhren, wurden auf den Schopperplätzen in Laufen gebaut. Aber auch alle anderen Waren mussten umgeladen werden und so erlangten diese beiden Städte großen Wohlstand. Zum Schutze der Schiffer gegen kriegerische und räuberische Überfälle auf die Salzzillen wurde 1278 von Erzbischof Friedrich II. von Walchen die Schiffergarde gegründet, welche bis zum heutigen Tag besteht. 1866 findet der letzte königlich bayerische Salztransport nach Passau auf dem Wasserweg statt.

Salz lockt Siedler:

Salzburg ist die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes und zählt heute circa 150.000 Einwohner. Sie liegt am Nordrand der Alpen, dicht an der Grenze zu Bayern und wird von der Salzach durchflossen. Die Namen von Stadt und Fluss kommen nicht von ungefähr: In der Region gibt es große Salzvorkommen. Das weiße Gold der Berge sorgte für großen Reichtum und lockte sehr früh erste Siedler an. Archäologische Funde beweisen, dass schon zum Ende der Jungsteinzeit, um 1900 vor Christus, in der unmittelbaren Umgebung von Salzburg Salz gewonnen wurde. Es vergingen aber noch einige hundert Jahre, bis keltische Stämme 400 vor Christus damit begannen, das Salz bergmännisch und im großen Stil abzubauen und damit Handel zu treiben. Es entstand das keltische Fürstentum Noricum, das sich über Teile der heutigen Bundesländer Salzburg, Tirol, Kärnten und Oberösterreich erstreckte. Auch die Römer, die im Jahre 14 vor Christus die Kelten vertrieben und die Region besetzten, wussten um die Kostbarkeit des weißen Goldes und um die verkehrsgünstige Lage. Sie bauten die Handelswege zu Land und zu Wasser aus und errichteten an der Stelle der heutigen Stadt Salzburg den römischen Verwaltungssitz Juvavum. Den Namen dieser bald blühenden Handelsmetropole hatten sie von den Kelten übernommen. Fast 500 Jahre dauerte die Herrschaft der Römer, die sich dann aber, durch germanische Stämme bedrängt, im Jahre 488 auf die Südseite der Alpen zurückzogen. Es folgte die unruhige und kriegerische Zeit der Völkerwanderung, die auch in der einstigen römischen Region Spuren der Verwüstung hinterließ.

Herrschaft der Kirchenfürsten:

Auf die Wirren der Völkerwanderung folgte die Christianisierung Germaniens. Im Jahre 696 wurden in den Ruinen der einstigen römischen Stadt Juvavum zwei Klöster errichtet. Schirmherr war der bayerische Herzog Theodo II., der den fränkischen Missionar Rupertus mit dem Aufbau und der Führung des neuen Bistums Salzburg beauftragte. Rupertus gilt als Gründer der Stadt Salzburg. Als Startkapital erhielt er von seinem Gönner und Förderer große Landgebiete, darunter auch die bekannte Region um Reichenhall und Hallein, auf denen sich umfangreiche Salzlager befanden. Die kommerzielle Ausbeutung der Salinen verhalf dem jungen Bistum, das schon sehr bald Bischofssitz wurde, zu enormem Wohlstand, zu kirchlicher und weltlicher Macht. Die geschäftstüchtigen Kirchenfürsten der Folgejahre investierten ihre großen Erträge vorausschauend in die Sicherheit und Sicherung ihres Besitzes und ihrer Residenzstadt. So erkaufte sich Erzbischof Leonhard von Keutschach (Amtszeit: 1495-1519) mit hohen Summen vom damaligen deutschen Kaiser Maximilian I. Neutralitätsstatus in dessen Auseinandersetzung mit dem mächtigen Herzogtum Bayern. Das war wichtig, denn die Stadt und das Umland befanden sich auf bayerischem Territorium. Auf diese Weise blieb Salzburg von kriegerischer Gewalt und Zerstörung verschont. Gleichzeitig ließ der Erzbischof aber auch die 1077 errichtete Burg- und Festungsanlage ausbauen, die Salzburg uneinnehmbar machen sollte Rom des Nordens Einer seiner Nachfolger auf dem Bischofsstuhl, Wolf Dietrich von Raitenau (Amtszeit: 1587-1612), träumte von einer Stadt, die zum "deutschen Rom" nördlich der Alpen werden sollte. Unter seiner Regierung entstanden in der beginnenden Barockzeit prachtvolle Prunkbauten. So zum Beispiel auch das Schloss Mirabell, der heutige Sitz des Salzburger Bürgermeisters. Die daran angrenzende üppige Gartenanlage mit großen Springbrunnen und Steinfiguren gehört zu den wohl am meisten fotografierten Touristenattraktionen der Stadt. Allerdings war von Raitenau auch ein streitbarer und habgieriger Kirchenfürst. Seine Auseinandersetzung mit dem bayerischen Herzog Maximilian um die Salzmaut endete im so genannten Salzkrieg, den die Bayern für sich entschieden. Der Salzburger Erzbischof wurde von den gegnerischen Truppen gefangen genommen und auf seiner eigenen Festung inhaftiert, wo er 1617 starb. Sein Amtsnachfolger, Erzbischof Paris Graf Lodron, setzte mehr auf diplomatisches Geschick. Dadurch gelang es ihm, die schrecklichen Kampfhandlungen des Dreißigjährigen Krieges von der Stadt fern zu halten. Graf Lodron gründete darüber hinaus die Salzburger Universität und ließ den unter seinem Vorgänger begonnenen Barockdom fertig stellen. Heute gilt die Stadt mit ihren Kirchen, Brunnen, Schlössern, Residenzen und Gartenanlagen als Perle der barocken Baukunst schlechthin. 1997 wurden die gesamte Salzburger Innenstadt und die Festung Hohensalzburg in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Salzburgs berühmtester Sohn:

Salzburg war nicht nur eine der wichtigsten kirchlichen Machtzentralen nördlich der Alpen. Auch als internationaler und regionaler Handelsplatz gewann die Stadt immer mehr an Bedeutung und wuchs zu einer wahren Wirtschaftsmetropole der westlichen Welt. Hinzu kam, dass neben der Salzgewinnung seit dem 16. Jahrhundert auch noch das Gold zu einer wichtigen Säule des Wohlstands wurde. Die Abbaumengen des edlen Metalls im Gasteiner Land waren damals die größten in ganz Mitteleuropa. In einer solch blühenden Stadt gab es auch genügend finanzielle Mittel für Kunst und Kultur. Davon profitierte auch lange Jahre Wolfgang Amadeus Mozart, der 1756 in Salzburg geboren wurde. Schon der Vater des Musikgenies war erzbischöflicher Konzertmeister gewesen und durch seine Anstellung zu Wohlstand und Ansehen gekommen. Die bischöfliche Gunst wurde nun auch dem talentierten Sohn zuteil. Erzbischof Siegismund Graf Schrattenbach war ein enger Freund und Förderer von Wolfgang Amadeus Mozart. Während seiner Amtszeit, die bis 1771 währte, unterstützte er den jungen Mann und holte ihn an den Hof. Weniger Gunst und Gnade erfuhr Mozart allerdings von Schrattenbachs Nachfolger, Erzbischof Colloredo. Mit dem despotischen Kirchenfürsten kam es immer häufiger zu Streitigkeiten, die schließlich dazu führten, dass Mozart aus dem Hofdienst entlassen und 1781 der Stadt verwiesen wurde. Mozart ging daraufhin nach Wien, wo er 1791 starb. .

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